Serge Lutens Feminite du Bois

Serge Lutens

Feminite du Bois

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Ein Meilenstein in der Geschichte der zeitgenössischen Parfümerie: Féminité du Bois lässt sich als Vorlage für Serge Lutens’ charakteristische Variationen aus Hölzern, Früchten und Gewürzen lesen. Der Geschichte nach zog Lutens, der seine Linie Salons du Palais Royal damals noch nicht lanciert hatte, die Teams von Shiseido und Quest nach Marrakesch, damit sie endlich verstanden, wonach er suchte: nach der Quintessenz der Atlaszeder. Christopher Sheldrake war derjenige, der den Gedanken erfasste; der große Pierre Bourdon vollendete die Formel. Das Ergebnis wurde zu einem Durchbruch in der Welt der Damendüfte: ein dunkles, honigsüßes, animalisches Holz, gerieben an kandierten Früchten, süßen Balsamen und dem langsamen Glimmen von Gewürzen, durchzogen vom amethystfarbenen Aufleuchten der Veilchen. Heute hat Féminité du Bois, die Mutter aller Lutens-Düfte, Shiseido hinter sich gelassen und ihr eigentliches Zuhause gefunden. Der seltsam fesselnde Flakon in staubigem Rosa und Pflaume ist verschwunden, und Lutens hat offiziell eingeräumt, dass die Formel leicht angepasst wurde, um neuen Vorschriften zu entsprechen, betont jedoch, dass „die Qualität (kreativ und olfaktorisch) authentisch bleibt“. Kenner mögen die Kopfnote etwas weicher und die Basis ein wenig moschusartiger finden, doch der Duft ist noch immer ganz und gar, köstlich Féminité du Bois. Noten