Hermann eröffnet mit einem kühlen Stich von schwarzem Pfeffer und der grünen Bitterkeit von Galbanum, während schwarze Johannisbeere einen herben Fruchtakzent setzt. Nach wenigen Minuten wirkt der Duft feucht und mineralisch: Geosmin und Weihrauch erinnern an nasse Erde nach Regen. Die Rose ist hier nicht süß, sondern würzig und gedämpft, in Rauch und feuchte Grünnoten eingebettet. In der Basis geben Vetiver und Patchouli ein holzig-erdiges Gerüst, Ambroxan sorgt für ein trockenes, transparentes Leuchten. Die Sillage bleibt kühl, fein und ausdauernd, ohne laute Süße. Er passt zu Menschen, die würzige, holzige und leicht gothische Kompositionen mögen. Besonders stimmig trägt er sich bei kühlem Wetter, am Abend oder an Regentagen.